Dienstag, 10. Dezember 2019

Kunst-AG für die Kinder der Grundstufe im Atelier der Kunst-Oberstufe

Die Kinder der Kunst-AG skizzieren zu Beginn des Schuljahres ein Storyboard. Wenn einem nichts einfällt, die vorgelesene Indianergeschichte vom Wind, Feuer und der kleinen Spinne birgt ganz bestimmt viele Anregungen.

Ein Storyboard besteht aus kleinen Skizzen und kurzen Texten, die mit dem Bleistift in Bildrahmen übersichtlich auf einem Blatt gezeichnet werden. Wie beim Film, da machen die Zeichner das auch so. Dieses Storyboard wird dann die Vorlage für eine längere Arbeitszeit um Formate wie A4 - das ist so groß wie ein großes Schreibheft oder A3 das ist so groß wie zwei Schreibhefte nebeneinander, mit Zeichnungen, Malereien und Scherenschnitten auszufüllen. Das ist ganz schön schwere Arbeit, denn auch solch große Comiczeichner wie Paul, Romin, Leon aus dem Fuhli oder Enno aus dem Backi brauchen dazu viel Geduld und ganz viele Stunden Kunst-AG.

Anderen Kindern wie Rihan, Asle, Vicki, Rassan, Ricci und Jannis liegt eher das Schneiden mit der Schere und probieren mit Farbe. Sie sind Superdrucker und große Maler. Thorben findet zum Beispiel viele Variantenmit seiner ausgeschnittenen Form, so dass die mal wie ein Fußball, mal wie ein Planet aussieht. Jassin druckt eine Geschichte mit Dickkedanz bzw. von einer Figur mit einem so ähnlich lautenden, für mich unaussprechlichen Namen eines Computerspiels. Vicki und Schahd lieben Blumen, Charlotte ihre Katze und Marlon zeichnet herrlich komplizierte und feine Schiffe. Mit ihren Papierschnitten lässt es sich wunderbar drucken, in verschiedenen Farben und Variationen.

Alle im Lauf des halben Jahres entstandenen Arbeiten bindet jedes Kind für sich in einem eigenen Buch zusammen. So verschmelzen die Arbeiten zu einer ganz eigenen Geschichte. Vor der Übergabe der gebundenen Bücher an den Weihnachtsmann erzählen sich die teilnehmenden Kinder ihre persönliche Geschichte in einem kleinen Vortrag. Besonders hervorzuheben dabei ist die Präsentation von Kaspar, der alles ganz ausführlich bis zur Erinnerung an das Indianermärchen erzählte. Wunderschön!

Wir hoffen, der Weihnachtsmann hatte viel Freude beim Verschenken der von den jungen Künstlerinnen und Künstlern selbst entwickelten und gestalteten Buchunikate.
Macht weiter so!